Die Verhandlung und das Ende der Trolle

76. Folge: Die Verhandlung und das Ende der Trolle

Lisa blieb stehen, musste Luft schöpfen. Schwer atmend stöhnte sie und hatte keine Lust mehr noch einen Schritt zu tun. „Auf, auf Lisa, wir dürfen jetzt nicht aufgeben, wir müssen mit ihnen sprechen“, drängte der Lehrer, „sonst beherrschen sie allmählich das gesamte Waldgebiet.“

„Schau mal wie der Eingang ihrer Behausung aussieht. Spinnen haben ihre Netze dort gespannt. Nein, da gehe ich nicht hinein“, gab Lisa zur Antwort. „Ich lasse dich nicht im Stich. Sollten wir in Bedrängnis kommen, dann rufen wir Marabuli um Hilfe,“ bestimmte der Lehrer“. „Nein, nein, nicht dann, wenn es nötig ist, sondern sofort“,antwortete sie und rief so laut sie konnte nach ihm. Oh, das hätte sie nicht tun dürfen, denn Trolle sind gefährliche Naseweise.

„Schnell, Lisa, verschwinden wir. Wo hast du deine Tarnkappe? Setze sie auf!“ Die Zwerge versteckten sich hinter Farne und sahen die Bösewichte mit zornigen Gesichtern aus ihrem Unterschlupf heraus kommen. Jeder trug einen Stock bei sich. Lisa wurde nervös. „Was machen wir bloß?, es ist unmöglich sich gegen so viele Trolle zu wehren; wenn die uns entdecken, nehmen die uns gefangen und lassen uns nicht mehr frei“ befürchtete sie. „Habt keine Sorge, ich werde jetzt einschreiten“, flüsterte eine Stimme von oben, „und sie in die Flucht schlagen“. Er entfachte einen Sandsturm. Sie rannten wie ein Haufen aufgescheuchter Ameisen durch einander. Ihre Augen tränten. Sie hatten keine klare Sicht mehr. Als der Geist diesen Zauber beendet hatte, riskierten Lisa und der Schullehrer sich zu zeigen.

Aber die Trolle wollten nicht nachgeben. Sieger sein, das war stets ihre Devise. Sie steckten ihre Köpfe zusammen und tuschelten miteinander. Unterdessen hatte sich der von den Zwergen festgehaltene Troll aus seinen Fängen befreit und erreichte auf Umwegen seine Kumpanen.

Die Gnome grinsten als sie nur zwei von den Wichtels sahen und wollten sich auf sie stürzen. Marabuli, der sich weiterhin in der Nähe aufhielt, hüllte sie sogleich in dichten Nebel ein. Blindlings liefen sie davon und verfehlten ihre Richtung zur Höhle.

Die Trolle gaben auf. Einer von ihnen trat mit erhobenen Armen hervor. „So, was wollt ihr von uns?“, war die aggressive Frage des beleidigten Gnom. „Wir sind gekommen, um miteinander zu reden. Was wir auch unternehmen, ihr versucht euch immer einzumischen. Lasst uns in Ruhe nebeneinander leben“, bat der Zwergenlehrer. „Nein und nochmals nein, wir werden weiter unsere Spielchen treiben, ob es euch gefällt oder nicht“, bekam er zur Antwort.

Lisa gab Marabuli ein Zeichen, worauf er die kleinen Teufels einnebelte und in ihre Höhle trieb. Als alle drinnen waren, bebte rund herum die Erde. Der Zugang wurde zu geschüttet. Es gab kein Entrinnen mehr. Von da an mussten die Trolle in der Erde leben. Ab und zu versuchen sie mit dem Kopf den Waldboden zu durchstoßen. Doch die Erde gibt nicht nach.

Auf einer Wiese, am Rande des Waldes, landeten mehrere Ufos. Die grauen Alien waren ausgestiegen und warteten auf die Zwerge, die nun für immer die Welt verließen in der Hoffnung auf einem anderen Planeten ein friedliches Leben führen zu können.

Ende

Miti und Max sollen aufpassen

75. Folge: Miti und Max sollen aufpassen

Glaube nicht, dass wir dich ohne Weiteres frei geben. Wir wollen mit euch reden.“ Oh, das passte dem Bösewicht nicht. „Soviel Geduld habe ich nicht. Ein Troll lässt sich nicht festhalten“, so dachte er. Max und Miti wurden als Aufpasser eingesetzt. Es war nicht leicht für die Beiden diese Aufgabe zu erfüllen, weil sie nicht auf Entdeckungsreise gehen konnten. Da kam ihnen die Idee, Lisa mit ein zu beziehen. Obwohl Mädchen für Max Schwächlinge sind, sollte sie zu den Trolls geschickt werden. Ein gewagtes Unternehmen. Da mischte sich Frau Wichtele ein. Sie bat das Schulmeisterlein um Unterstützung. „Ich gehe mit Lisa zu den Trollen und versuche, meinen Plan durchzusetzen. Mal sehen, was daraus wird,“erklärte er.
Der Schullehrer und Lisa marschierten los. Der Weg dorthin war nicht so weit wie vermutet, aber steinig und schlecht begehbar.

Die Verhandlung und das Ende der Trolle.

Das Schulmeisterlein und Lisa führen ein gewagtes Unternehmen durch

74. Folge: Das Schulmeisterlein und Lisa führen ein gewagtes Unternehmen durch

Unversehens hielten sich einige Trolle in Hörweite auf und erfuhren auf diese Weise was unsere Freunde mit ihnen vor hatten. Um denen zuvor zu kommen, blieb den Zwergen nichts anderes übrig als ihre Strategie zu ändern. Ein Waldmäuschen hatte den Aufenthaltsort der boshaften Kobolde ausgekundschaftet und verständigte Herrn Wichtel. Sie waren sich einig, die Gegend, wo sie sich gewöhnlich aufhielten, durch Ratten und Mäuse abzuriegeln, damit keiner von den Trollen sich heimlich entfernen kann. Weiter schien es ratsam, zu überlegen, ob durch Ansammlung von Tieren Füchse und Marder herbei gelockt werden könnten. Marabuli wird sie einnebeln, damit die Nager unsichtbar und geschützt bleiben

Jetzt hieß es Tempo vorlegen, denn die Wichtels wollten unbedingt den Trollen zuvor kommen. Diese Teufelskerle gaben nicht auf und schickten abermalig einen Horcher in die Nähe des Zwergenclans. Er hörte ganz deutlich, was sie besprachen. Gerade, als er sich aus dem Staube machen wollte, ertappten ihn Max und Miti. Sie zogen ihn unter dem Gestrüpp hervor und drehten die Arme auf seinen Rücken. Als er zu schreien anfing, stopften sie ihm Wiesenschaumkraut in den Mund. Mit viel Anstrengung wurde er über den Waldboden geschleift und dem Schullehrer übergeben. „So erzähle mal, was du hier bei uns suchst und wer schickte dich hier her“?, wollte er wissen. Darauf gab er keine Antwort. „Max,“ rief der Zwergenlehrer, nimm ihm das Waldkraut aus dem Mund, wir wissen, dass ihr Trolle nicht schwindelfrei seid. Wir rufen den Uhu. Der nimmt dich zwischen seine Flügel und fliegt mit dir auf die Spitze eines Baumes.“ „Nein, nein, tu‘ das nicht“, brüllte er, „das ist schuftig.“ Seine Stimme hallte durch den dichten Wald, so dass etliche Trolle, neugierig aufhorchten. „Oder sollen wir die Außerirdischen rufen, dass sie euch auf Nimmerwiedersehen zu einem Weltraumflug mitnehmen ?“ fragte er weiter. „Es bleiben noch andere Möglichkeiten!!!“

Miti und Max sollen aufpassen.

Die neugierigen Trolle

73. Folge: Die neugierigen Trolle

Unversehens hielten sich einige Trolle in Hörweite auf und erfuhren auf diese Weise was unsere Freunde mit ihnen vor hatten. Um denen zuvor zu kommen, blieb den Zwergen nichts anderes übrig als ihre Strategie zu ändern. Ein Waldmäuschen hatte den Aufenthaltsort der boshaften Kobolde ausgekundschaftet und verständigte Herrn Wichtel.

Sie waren sich einig, die Gegend, wo sie sich gewöhnlich aufhielten, durch Ratten und Mäuse abzuriegeln, damit keiner von den Trollen sich heimlich entfernen kann. Weiter schien es ratsam, zu überlegen, ob durch Ansammlung von Tieren Füchse und Marder herbei gelockt werden könnten. Marabuli sollte sie einnebeln, damit die Nager unsichtbar und geschützt bleiben.

Jetzt hieß es Tempo vorlegen, denn die Wichtels wollten unbedingt den Trollen zuvor kommen. Diese Teufelskerle gaben nicht auf und schickten abermalig einen Horcher in die Nähe des Zwergenclans. Er hörte ganz deutlich, was sie besprachen. Gerade, als er sich aus dem Staube machen wollte, ertappten ihn Max und Miti. Sie zogen ihn unter dem Gestrüpp hervor und drehten die Arme auf seinen Rücken. Als er zu schreien anfing, stopften sie ihm Wiesenschaumkraut in den Mund. Mit viel Anstrengung wurde er über den Waldboden geschleift und dem Schullehrer übergeben. „So erzähle mal, was du hier bei uns suchst und wer schickte dich hier her“?, wollte man von ihm wissen. Oh, darauf gab er keine Antwort. „Max,“ rief der Zwergenlehrer, nimm ihm das Waldkraut aus dem Mund,“ und drohte:„Wir wissen, dass ihr Trolle nicht schwindelfrei seid. Wir rufen den Uhu. Der nimmt dich zwischen seine Flügel und fliegt mit dir auf die Spitze eines Baumes.“ „Nein, nein, tu das nicht“, brüllte er, „das ist schuftig.“ Seine Stimme hallte durch den dichten Wald, so dass etliche Trolle, neugierig aufhorchten. „Oder sollen wir die Außerirdischen rufen, dass sie euch auf Nimmerwiedersehen zu einem Weltraumflug mitnehmen?“ fragte er weiter. „Es bleiben noch andere Möglichkeiten!!

Das Schulmeisterlein und Lisa führen ein gewagtes Unternehmen durch.

Marabuli trifft die Sternenfee

72. Folge: Marabuli trifft die Sternenfee

„Und warum hast du als Geist nicht deine Künste angewendet ?“, wollte das Zwergenoberhaupt wissen. „Ja, die bösen Trolle, die unter den Büschen auf der Lauer lagen, haben mir meine Kraft genommen“, hielt er kleinlaut dagegen. „Komm, keine dummen Ausreden. Als Geist hast du genügend Kraft, diese teuflischen Dämonen zu bändigen. Warum wendest du sie nicht an ? Wir sind von dir enttäuscht.“ Darauf fiel die neblige Erscheinung in sich zusammen. „Komm, erhebe dich und lasse diesen Unsinn,“ sagte der Zwergenvater, „wir werden versuchen diese bösartigen Gestalten zur Vernunft zu bringen. Die Kerle dürfen nicht machen, was sie wollen“. Da kam Marabuli wieder zu sich.

„Heute Nacht habe ich die Sternenfee am Himmel gesehen“, erzählte Marabuli, um ein anderes Thema anzusprechen, „ sie lächelte vor sich hin und war glücklicher als ein Engel. Als sie mich bemerkte, wollte sie fliehen, Ich zog sie geschwind in meinen Bann. Sie krümmte sich als sei sie in ein Spinnennetz geraten. Ihr Körper funkelte und blitzte. Um sie herum tanzten Schneeflocken. Kamen diese mit dem himmlischen Geschöpf in Berührung, tauten sie auf“. „Siehst du, das hättest du genauso bei den Trollen machen sollen“, unterbrach der Schulmeister ihn. „Das ist wahr“, entgegnete Marabuli, „es gelang mir nicht, gegen diese Unholde an zu gehen.“ „Wir müssen mit ihnen sprechen,“ überlegte der Zwergenlehrer, „Vielleicht wäre das die Möglichkeit sie einsichtig zu machen.. Ihr wisst alle, wie dumm Trolle sind. Sie lassen sich aufhetzen, wenn sie dafür Nahrung umsonst bekommen, weil sie zu faul sind, welche selbst zu suchen. Wer diese Wirrköpfe im Griff hat, das heraus zu finden, wäre sehr wichtig“.

Die neugierigen Trolle.

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