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Die Wichtels werden vom Unwetter überrascht

58. Folge: Die Wichtels werden vom Unwetter überrascht

Ja, das mit dem Aufwachen klappte zwar, aber das Aufstehen nicht. Die Wichtels konnten vor Muskelkater ihre Glieder kaum bewegen. Das Strecken und Recken tat ihnen so weh, dass sie am liebsten liegen geblieben wären. Um den Schmerzen entgegen zu wirken, forderte Vater Wichtel alle auf, mit ihm und dem Lehrer leichte Gymnastik zu treiben.

Das ging folgendermaßen: Erst einmal tief ein- und ausatmen, dann die Beinchen abwechselnd heben. Nun die Ärmchen über dem Kopf strecken und hüpfen wie ein Hampelmann, damit sich die Verkrampfung in den Muskeln löst. Leider mussten sie ihre Übungen sehr bald abbrechen, weil starker Sturm aufkam. Schon türmten sich gewaltige Wolkenmassen über dem Wald. Es begann heftig an zu regnen.

Die Zwerge liefen so schnell sie konnten in ihren Unterbau zurück und warteten dort, bis das Gewitter vorbei war. Das starke Donnerwetter kam von Norden her und zog dann weiter gen Westen. Gleichzeitig ließ auch der Regen nach. Jetzt waren die Waldleutchen nicht mehr aufzuhalten. Alle drängten aus dem engen stickigen Schlupfloch hinaus in die freie Natur, die ihr Lebenselement ist.

Der Zwergenlehrer gerät in die Hände eines Riesen.

Wichtelkinder führen kleine Kunststückchen vor und das Unwetter in der ersten Mainacht

42. Folge: Wichtelkinder führen kleine Kunststückchen vor und das Unwetter in der ersten Mainacht

Der Alien-Boss hatte unheimlichen Spaß und wollte noch mehr sehen. Deshalb schickte er zwei seiner Leute nach draußen. Sie sollten für die kleinen Racker zwischen den Büschen nach Stöckchen, Blättern und Efeu suchen. Schnell holten die Beiden bereitstehende Gestelle mit Drehflügeln aus einer hinteren Abstellkammer und schnallten diese auf ihren Rücken. Bevor sie den Ausgang der fliegenden Untertasse erreichten, mussten sie an einer Schalttafel vorbei. Hier drückten sie eine Taste, damit die nach draußen führende Tür aufging. Gleichzeitig wurden die Motoren der Fluggeräte angelassen. Langsam setzten sich die Rotorblätter in Bewegung. Im Laufschritt eilten die Außerirdischen zum Ausgang und sprangen in die Tiefe. Kleine Fallschirme entfalteten sich. Die Geschwindigkeit wurde gedrosselt. Nun schwebten die grauen Planetarier über dem bemoosten Waldboden. Jetzt war es an der Zeit an einer kurzen Leine zu ziehen, um sachte aufsetzen zu können. Schon befanden sie sich inmitten einer Flora, die ihnen alles bot. Im Nu war das, was für die Zauberei benötigt wurde, gefunden und eingesammelt. Erschrocken schauten Fuchs, Hase und Habicht dem ungewöhnlichen Treiben dieser Fremdlinge, die sie zum ersten Male sahen, zu. An die Erdbewohner, die oft in Feld und Wald herum spazierten, hatten sich die Tiere gewöhnt.

„Das sind aber seltsame Wesen“, dachten sie, „wo kommen die denn her? Sie sammeln Waldpflanzen, bündeln sie und schnüren diese unter ihre rucksackartigen Gestelle. Plötzlich surren Propeller und die komisch aussehenden Gesellen heben ab. Das gibt es doch nicht“. Erst als die Alien sich wieder etwa einem halben Meter über dem Boden befanden, konnten sie ihre fliegenden Fahrzeuge geradeaus zum Ziel lenken. Daraufhin stürmten Fuchs, Hase und Habicht aus ihrem Versteck und jagten den Außerirdischen hinterher, um herauszubekommen, wer sie sind und zu welchen Zweck das Grünzeug benötigt wurde. Es war sehr schwierig, ständig unter Sträuchern her zu kriechen und dabei das Tempo mit den in der Luft Schwebenden beizubehalten. Alsbald erreichten die Grauen ihr UFO und flogen gezielt auf eine offen stehende Laderampe zu. Die drei Verfolger sahen sie gerade noch ins Innere des Raumschiffes verschwinden. Dann schloss sich hinter ihnen, wie von Geisterhand geführt, das breite Tor. Überwältigt standen die Waldtiere vor dem metallenen Ungetüm, das auf starken silbrig glänzenden Stützen stand. Zögernd traten sie dem Objekt näher und nahmen dies genau unter die Lupe. Der Habicht ließ sich nicht davon abhalten an eines der vielen runden Fenster zu fliegen, um von da aus einen Blick in die Räume zu werfen. Gerade wurden die im Wald zusammen getragenen Pflanzen sortiert und für die Zauberei zurecht gemacht. Die Efeublättchen entfernte man und band die Ranke von einem Stuhl zum anderen. Gitti und Miti stiegen auf den rechten Stuhl und von da aus versuchten sie auf den gespannten fadenförmigen Pflanzenteil ihren ersten Schritt zu tun. Da sprang Vater Wichtel hinzu und hielt seine beiden Kinder zurück. Erst musste ein Netz darunter gespannt werden. Hierfür genüge ein starkes Spinnennetz, das die Zwergenkinder, sollten sie daneben treten, auffängt. Die Alien hatten aber Bedenken, dass die Fäden zerreißen könnten, wenn einer der Kleinen darauf fiel. So legten sie Teile aus Schaumstoff unter das Seil. Jetzt kletterten auch Titi, Lisa und Max auf die Stuhllehne. Einer nach dem anderen betrat das Seil. Sie balancierten, sie hüpften, sie tanzten bis sie auf der anderen Seite angelangt waren. Dort ließen sie sich auf den gepolsterten Boden fallen. Das war noch nicht alles. Mit den Stöckchen und Blättern zauberten sie ein Häuschen, in dem die fünf Wichtelkinder verschwanden. Als die erwachsenen Zwerge das Bauwerk anfassten, fiel es in sich zusammen. Blatter und Stöckchen lagen zerstreut auf dem Boden. Doch wo waren die Zauberkünstler hingekommen? Jeder der Zuschauer sah in eine andere Richtung. Im hintersten Winkel des UFOs vernahmen alle ungewohnte Geräusche. Sie schauten nach und fanden dort die kichernden Racker. Die Planetarier waren hingerissen von den Darbietungen.

Die Außerirdischen und die Waldleutchen verbrachten einen wunderschönen Tag mit einander. Die Zeit verging sehr schnell. Sie bemerkten nicht, dass die Abenddämmerung hereingebrochen war. Die Spiele und auch die Unterhaltung hielt alle Beteiligten dermaßen in Spannung, so dass keiner von ihnen wahrnahm, was draußen geschah. Die dunkle Wolkenwand, die sich allmählich über den Wald schob, sahen sie nicht. Plötzlich brach ein Unwetter los. Blitze zuckten in rascher Folge, sekundenlang wurde die Nacht hell beleuchtet. Donner zerriss dumpf und knatternd die Stille der Nacht. Die Front des Gewitters war schwefelgelb. Strömender Regen prasselte auf das Dach des Flugobjektes. Zwerge und Alien liefen zum Fenster und sahen entsetzt dem Schauspiel der Natur zu. Selbst die Waldtiere suchten aus Furcht Schutz. Sie versteckten sich in Höhlen oder krochen unter Sträucher. Eine Zeit lang tobte das Gewitter als wolle es die Welt aus den Angeln heben. Nach und nach beruhigte sich das Wetter wieder. Das Tief zog in östlicher Richtung weiter und der Mond blinzelte freundlich durch die sich auflösende Wolkendecke. Endlich hörte auch der Regen auf. Für alles Leben eine Wohltat aus den engen Schlupflöchern herauszukommen und die Weite der Landschaft zu genießen. Der Waldboden war mit dunklen Pfützen übersät. Nur langsam versickerte das Regenwasser. An manchen Stellen bildeten sich kleine Rinnsale, um irgendwo vom Erdreich aufgesaugt zu werden. Die Zwerge hatten solche Unwetter schon sehr oft erlebt und wussten sich dagegen abzuschirmen. Die Alien erzählten welches Wetter auf ihrem Heimatplaneten herrsche. Schade, dass das Gespräch von Seiten der Alien abgebrochen wurde. Vor ihrem Flugobjekt hörten sie kreischende Stimmen. Man spitzte die Ohren, man schaute aus dem Fenster, um herauszubekommen, wer es wagte, unter dem Schutz der Dunkelheit, durch den Wald zu geistern. Miti fand sogleich heraus was sich da draußen abspielte und sagte: „Im Eifer des Gefechts haben wir die Walpurgisnacht verschwitzt. In der Nacht vom 30.April zum 1. Mai sind die Hexen auf ihren Besen unterwegs und fliegen zum Blocksberg. Dort feiern sie das Hexenfest. In dieser Zeit schützen die Erdbewohner Haus und Hof mit Maibüschen, ausgelegten Besen und Peitschenknallen vor den bösen Weiblein. Momentan scheinen die hier vorbeiziehenden Hexen Schwierigkeiten mit den durch den Regen nass und schwer gewordenen Besen zu haben.“ Sie schimpften und fluchten was das Zeug hielt bis ein orkanartiger Sturm auftrat und sie allesamt in die Luft wirbelte. Ihr Wehgeschrei und ihre Hilferufe vernahm man bis in den entferntesten Winkel der Umgebung. Der Wind, das himmlische Kind, holte noch einmal tief Luft und blies die bösen Weiber bis zum Blocksberg, wo sie wegen Verspätung nicht freundlich empfangen wurden. Zur Strafe mussten alle Zuspätgekommenen Barfuß über glühende Kohlen springen. Wer dabei zu laut vor Schmerzen brüllte, der hatte die Quälerei noch einmal durchzumachen. Wie wir sehen, haben auch Hexen kein leichtes Leben. Übrigens für die erste Mai-Nacht kennt der Volksmund folgende Wetterregel:“Ist die Hexennacht voll Regen, wird’s ein Jahr mit reichlich Segen.

Mitternacht war schon längst vorbei als sich unsere kleinen Freunde und die Fremdlinge aus dem All zur Ruhe begaben. Sie schliefen sehr unruhig. Derweil huschten tückische Gespenster durch das Gehölz und drangen durch einen kleinen Spalt in das Raumschiff ein. Bösartig triumphierend wuselten sie zu den Schlafenden hin und setzten sich auf deren Brust. Wirre Träume waren die Folge. Sie wälzten sich auf ihren Nachtlagern von einer Seite zur anderen, waren nass geschwitzt.

Als am frühen Morgen die feuchten Nebelschwaden ihre Vorhänge fallen ließen und die Sonne ihre goldenen Strahlen auf die Erde schickte, wachte einer nach dem anderen völlig erschöpft auf. Die Glieder schmerzten, das grelle Licht tat ihren Augen weh. Jeder war mit seinen Gedanken woanders. Dies ging tatsächlich soweit, dass die Mannschaft der Alien anfing, sich gegenseitig zu schubsen und auf diese Weise einen Streit vom Zaun brachen. Der Kommandant griff sofort ein. Nur mit Anstrengung gelang es ihm, sein Team zur Vernunft zu bringen. Für die Zwerge eine peinliche Situation, in die sie sich nicht einmischen wollten, weil sie die Außerirdischen als Freunde schätzten. Glücklicherweise hatten die planetarischen Raufbolde eingesehen, dass ein solches Verhalten nicht vorteilhaft für die Zusammenarbeit wäre. Also entschuldigte man sich gegenseitig.

Eigentlich sollten an jenem unseligen Tag die Motoren gestartet werden. Ein Flug zum Nordpol zu den Eisbären war vorgesehen. Leider mussten die Alien die Expedition aus Sicherheitsgründen um 24 Stunden verschieben und Maschinen und Technik durchchecken, Sie wollten deshalb die Kommandozentrale im Sternensystem Zeta Reticuli benachrichtigen, aber die Funkverbindung kam nicht zustande. Eine rote Diode leuchtete an der Instrumententafel im Cockpit auf. Im Display war zu lesen, dass die Störung durch einen Meteoren ausgelöst wurde. Eine Stunde später hörten die Grauen die vertraute Stimme ihres Chefs, dem sie nunmehr die Situation erläutern konnten. Er war erleichtert, als er erfuhr, dass nichts Schlimmes geschehen war.

Der Flug über die Antarktis.

Vorbereitungen für den Winter und das Unwetter

10. Folge: Vorbereitungen für den Winter und das Unwetter

Ihre Lebensbedingungen waren sehr bescheiden. Dennoch waren die Zwergenkinder mit ihrem Dasein zufrieden. Sie bastelten aus Weiden kleine Pfeile und Bogen und wetteiferten, wie weit jeder schießen konnte. Nur durfte dabei kein Mensch oder Tier dazwischen geraten. Einmal passierte es, dass Leute durch den Wald spazierten und plötzlich einen Stich im Bein verspürten. Leider konnten sie nicht feststellen, was die Ursache war. Sie meinten, irgendein Insekt hätte sie gestochen. Es war das gleiche Gefühl, als hätten sie sich versehentlich mit einer Nadel gepickt. Den Leuten wurde das
ein bisschen unheimlich, weil sie niemanden sahen. Also verließen sie sehr bald diese Stelle. Die kleinen Zwilche hatten das von ihrem Versteck aus beobachtet. Eigentlich brauchten sie sich nicht zu verbergen, denn sie hatten alle ihre Tarnkappen auf, mit denen sie sich vorher unsichtbar gemacht hatten. Ein wenig waren sie erschrocken, weil ihnen beigebracht wurde, keinem Leid zuzufügen.

Es war Herbst geworden. Die Familie Wichtel und die anderen Zwerge bereiteten sich auf die kalte Jahreszeit vor. Sie verkrochen sich in ihre Höhlen. Dort hatten sie kleine Feuerstellen errichtet, um sich daran zu erwärmen und gleichzeitig ihre Nahrung, sowie den Kräutertee, der vor allen Dingen vor Erkältungskrankheiten schützen sollte, zuzubereiten. Doch blieb es nicht aus, das Klein-Miti plötzlich erkrankte. Hohes Fieber befiel ihn, sein Körper wurde ganz heiß. Seine Eltern packten ihn in erwärmten Laub ein, das sie eiligst im Wald gesammelt hatten und gaben ihm viel heißen Tee zu trinken. Das tat ihm so gut, dass er schon nach ein paar Tagen unternehmungslustig wurde. Trotz und alle dem, Miti überschätzte sich ein wenig. Seine Eltern ließen ihn noch nicht zu seinen Spielkameraden. Erst als er sich richtig erholt hatte, war Miti nicht mehr zu bremsen. Er stürmte in den Wald und sein Gesichtchen strahlte als er seine Freunde sah. Besonders Titi, mit dem er am liebsten durch die Gegend streifte, hatte es ihm angetan.

Nicht weit von ihrer Behausung entdeckten sie einen Waldteich. So etwas hatten sie noch nie gesehen. Hier sprangen langbeinige Wasserfrösche herum und ruhten sich auf großen Teichrosenblättern, die auf der Wasseroberfläche schwammen, aus. Sie machten mit ihrem Gequake einen Höllenlärm. Im Teich schwammen große und kleine prächtige Fische. Miti und Titi waren fasziniert und erstaunt. Ein „upupup“ holte die Zwergenkinder auf die Erde zurück. Es war der Ruf eine Wiedehopfs. Darüber vergaßen die beiden Zwilche fast, dass sie noch vor Dunkelheit zu Hause sein mussten. In letzter Minute eilten sie heim und erzählten ohne Unterbrechung, was sie gesehen hatten. Die Eltern hatten große Mühe, die aufgeregten Kinder zu beruhigen. Vater Wichtel erklärte ihnen, welche Bedeutung die Natur habe.

„Selbst wenn ein Wasservogel oder ein anderes Tier einen Fisch als Nahrung für sich und seine Jungen fängt, wird nur jenes Tier erwischt, dass nicht so schnell ist und damit bleiben gesunde Tiere am Leben. Das wäre nicht mit Krieg oder Streit gleichzusetzen“, fügte er hinzu. Die übermüdeten kleinen Zwilche schliefen nach dem Abendbrot sofort ein. Mutter Wichtel legte sie vorsichtig auf das aufgeschichtete Laub und überließ sie ihren Träumen. Am nächsten Tag, als sie aufwachten, regnete es in Strömen. Kleine Bäche ergossen sich über den bemoosten Waldboden und alle Familien in der Umgebung hatten unheimlich zu tun. Sie gruben in Windeseile tiefe Gräben und leiteten das Wasser in eine andere Richtung. Vor ihren Höhlen bauten sie klein Erdwälle.

Gegen Mittag hörte endlich das Unwetter auf. Die Sonne schickte ihre herbstlich warmen Strahlen auf die Erde. Kleine Nebelschwaden entstanden über dem feuchten Waldboden. Den kleinen Höhlenbewohnern war jegliche Sicht versperrt. Sie schlüpften vorsichtig in ihre Erdlöcher zurück und warteten geduldig bis der feuchte Dunst sich verzogen hatte. Die Überschwemmung hatte verheerende Folgen für die Knollennasen. Die Pflanzen, von denen sie sich hauptsächlich ernährten, die Kräuter für den Tee, wurden hinweg geschwemmt. Viele Bäume kippten der Länge nach um, weil der Boden durch die Nässe aufgeweicht war. Etliche Tiere, die aus ihren Unterschlüpfen geeilt waren um sich zu retten, kamen durch abstürzende Äste ums Leben. Es sah aus, als sei dieser Ort durch Krieg verwüstet worden. Die Zwerge wussten nicht mehr von was sie leben sollten. Sie hatten Hunger und machten sich große Sorgen um ihren Nachwuchs. Den Tieren erging es ebenso. Zu allem Übel wurde es dann noch sehr kalt. Es schneite. Klirrender Frost verwandelte den Erdboden in eine Rutschbahn. Die Menschen in den nahe gelegenen Dörfern beobachteten wie die armen Tiere aus dem Wald getrottet kamen und nach Nahrung suchten. Sie bauten Futterkrippen, stellten diese am Waldesrand auf und gaben Heu, Kastanien, Rüben und Äpfel hinein. Selbstverständlich bekamen die Wichtels ihren Anteil, denn die Rehe, Hirsche, Hasen und all die anderen Tiere wollten nicht eigennützig sein.

In jenem Jahr war der Winter sehr hartnäckig, denn es schneite immer weiter. Bis in das nächste Frühjahr mussten alle Waldbewohner und auch die Bauern geduldig warten. Da alle sich in der gleichen Lage befanden, ermutigte man sich gegenseitig, selbst wenn ab und zu der Magen knurrte. „Bald wird das Wetter besser werden“, sagten sie sich. Mit dieser Zuversicht überstand Mensch und Tier die harte Zeit. Die Krieger zogen weiter in andere Länder und schafften dort Unfriede.

Die Anwohner fühlten sich in ihnen hintergangen, wollten auch nichts mehr mit ihnen zu tun haben und hatten letztendlich Ruhe und Frieden. Die in der Tropfsteinhöhle versteckte Beute bestand aus Geld und Gold und konnte an die Leute zurückgegeben werden. Der Höhlenmensch blieb weiterhin in seiner unterirdischen Behausung bis an sein Lebensende. Da die Zwerge den bösen, schrecklichen Menschen nicht klar machen konnten, dass Gewalt keinen Erfolg bringt, verschwanden sie über alle Berge und ließen die Menschen allein in ihrem Wahn.

Ein Wiedersehen mit den Wichtels.

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